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Inspiration für Abendrituale

Hallo und Namaste du Liebe*r,

ich liebe meine Abendrituale und bin mittlerweile zur kleinen Vollcheckerin geworden, die sie wirklich jeden Tag praktiziert – außer wenn ich nicht daheim übernachte.

Dieser Blogeintrag soll der Inspiration dienen. Es geht keinesfalls darum, dass du alles was ich mache eins zu eins umsetzt. Um dir gleich mal eine große Portion unnötigen Druck zu nehmen: Die Entwicklung aller Rituale hat einen Zeitraum von mehreren Jahren eingenommen. Weder bin ich vegan geboren worden, noch als eine Frau die ein in Dankbarkeit schwelgt 🙂

Insofern stress dich bitte wirklich nicht. Koch dir nen Tee, lehn dich zurück und lass dich von mir gerne, ohne jegliche Aufforderung, inspirieren. Das ist kein „Du musst es so und so machen“, sondern vielmehr als „Vielleicht ist das noch eine Idee?“ gedacht.

Als nächster Blogeintrag folgt einer über meine Morgenrituale. Bewusst beginne ich jedoch mit dem Vorabend – denn der ist meiner Meinung nach der Grundstein für einen guten Morgen. Des Weiteren gibt es zwei Folgen auf meinem Podcast „Friede Freude Süßkartoffel“, die sich dem Thema Rituale widmen. Vielleicht magst du bei Gelegenheit reinhören?

Dann lass uns los legen und einen Blick auf meine Abendrituale werfen!

Blaulicht aus:

Um 18:00 Uhr schaltet sich an meinem Smartphone das Blaulicht aus. Meine nächste Brille wird eine, die es automatisch und dauerhaft unterdrückt – so kann ich dann auch beruhigter in meinen Fernseher oder das Notebook schauen. Bis dahin ist es mir zumindest am Handy wichtig!

Fernsehprogramm:

Ich habe aufgehört mir Psychofilme oder Krimis anzuschauen. Wenn, dann geht das nur noch tagsüber bei Sonnenschein. Die letzten mindestens vier Stunden vor dem Einschlafen werden nur noch liebevolle Dinge geschaut die mich nicht aufregen.

Abendessen:

Erfolgt spätestens drei, besser noch vier, Stunden vor dem ins Bett gehen. Diese Zeit braucht der Magen um das Essen einzuweichen und weiterzuschieben. Ich möchte ihn nicht mit einer liegenden Position unnötiger Weise stressen. Währenddessen gibt es weder Smartphone, noch Notebook oder TV. Ich höre auch keinen Podcast oder lese nebenbei. Mein Abendessen nehme ich am Tisch ein und bedanke mich vor dem ersten Bissen bei allen Menschen, die in die Herstellung der Lebensmittel involviert waren. Dann nehme ich drei Atemzüge und genieße jeden einzelnen Bissen. Essenszeit = Kauen, schmecken, genießen!

Elektrogeräte aus:

Bevor ich mit meinem Hund die Abendrunde drehe (zwischen 20:00 und 22:00 Uhr, je nachdem wann wir am nächsten Morgen außer Haus gehen), wird das Smartphone in den Flugmodus gestellt, das Notebook runtergefahren, der Fernseher ausgemacht.

Spaziergang:

Sogar beim größten Schietwetter und er größten Unlust muss ich nochmal raus. Das tut mir und meinem Immunsystem sowie dem Körper ganz allgemein ehrlich gesagt aber mehr als nur gut. Auch wenn es mich oft einige Überwindung kostet. Die Abende an denen ich dankbar bin für das Abschalten überwiegen. Oft lass ich mich von meinen Lieblingspodcasts begleiten. Mein Hundeopa ist nicht mehr der schnellste und noch dazu ein Sturkopf. Daher brauchen wir für eine Runde die ich alleine in fünf Minuten gehen würde, meistens ganze 30 Minuten. Daher ist mir eine Begleitung im Ohr sehr angenehm. Und auf diese Weise kann ich sogar beim spazieren stehen noch was lernen.

Bad:

Im Winter dusche ich gern vor dem ins Bett gehen anstelle am Morgen. Auf jeden Fall werden die Zähne geputzt und die Nase gespült und eingeölt.

Meditation:

Wenn ich nach dem Zähneputzen eine innere Unruhe oder Aufgeregtheit verspüre, setzte ich mich auf die Couch, mummel mich in eine Kuscheldecke ein und übe Meditation so lange, bis ich mich wieder besser fühle. Erst dann gehe ich ins Bett.

Finn:

Meinem Hund wünsche ich jeden Abend eine gute Nacht und bedanke mich bei ihm für seine Begleitung durch meinen Tag. Es wird ausgiebig gestreichelt und gekuschelt.

Bett:

Lesen! Ich liebe es im Bett zu lesen. Das gibt mir Ruhe, lässt mich (meistens zu schnell) müde werden und verschafft mir einen besonders ruhigen Schlaf. Wichtig dabei ist freilich, ähnlich wie beim Fernsehprogramm, die Auswahl der Literatur. Ein Psychothriller wird mir kaum eine entspannte Nacht ermöglichen. Daher lese ich entweder Zeitschriften oder Bücher die sich mit dem Thema Weiterentwicklung, Spiritualität oder Inspiration ganz allgemein beschäftigen. Gerne auch Romane die meinem Herz und meiner Seele gut tun. Da ich am Folgetag dann am produktivsten bin, wenn ich mich um 21:30 Uhr im Bett befinde, starte ich dementsprechend früh in die Abendrituale.

Dankbarkeit:

Die letzten Gedanken vor dem Einschlafen widme ich immer der Dankbarkeit. Wofür bin ich heute besonders dankbar?

Schlaf:

Ausgeschlafen bin ich dann, wenn ich um spätestens 22:30 Uhr das Licht ausgemacht habe. Natürlich wache ich dann zwischen 07:00 und 08:00 Uhr auf. Ausgeschlafen, frisch und fit für den neuen Tag! So soll es sein!

Das mag nun alles nach Anstrengung und harter Arbeit klingen. Dachte ich auch zuerst, als ich irgendwann (vor 2015) von Abendritualen gehört oder gelesen habe.

Doch so ist es nicht, im Gegenteil. Zum einen mag ich dich daran erinnern, dass wir schon als Kinder (hoffentlich) Abendrituale genießen haben dürfen. Gemeinsames Abendessen, Sandmännchen, Zähneputzen, etwas vorgelesen bekommen, Kassettenrekorder an, langsam einschlafen. All das war nichts anderes als ein Abend voller Rituale. Doch dann werden wir Pubertiere und finden alles doof. Oder Rituale verschwinden nach und nach, einfach nur weil man dann plötzlich allein wohnt oder vor lauter Hightech vergisst, wie schön es ist, ein Buch zu lesen.

Vielleicht es ist JETZT an der Zeit wieder zurück zu finden, sich neu zu sortieren und selbst eigne Rituale zusammenzustellen! Ich möchte dich herzlichst dazu einladen und aufmuntern. Denn glaube mir, es lohnt sich!

Mit wurde tatsächlich erst mit der Ausbildung zur Yogalehrerin bewusst, welch krasses Gewohnheitstier ich bin. Heute bin ich sehr glücklich damit, mir meine persönlichen Abendrituale aus unterschiedlichsten Inspirationsquellen, zusammengestellt zu haben. Fest glaube ich daran, dass das was uns in der Kindheit schon gut getan hat, auch den heutigen Alltag und unser Leben bereichern kann. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass meine ganze Denke (und somit auch meine Entscheidungen und Handlungen) eine komplett andere Ausrichtung bekommen haben, seit ich mir die Tipps und Tricks meiner Vorbilder zu Herzen genommen und, für mich passend, umgesetzt habe.

Nun ist es an dir auszuprobieren, was dir von all diesen Ideen eine Bereicherung in deinem Leben schenken kann. Ich bin mir ganz sicher, dass das ein oder andere dabei ist. Die Antwort darauf kennst nur du allein.

Im nächsten Blogeintrag werfen wir einen Blick auf Morgenrituale. Für den Moment wünsche ich dir viel Freude und Glück beim Ausprobieren meiner Inspirationen für Abendrituale. Teile deine Erfahrungen gerne hier in den Kommentaren mit mir und allen anderen Leser*innen! Falls du Fragen zu all dem haben solltest, kontaktiere mich gerne direkt.

Sonnengrüße durch den Winterhimmel – und bleibt bitte gesund und munter!

Deine Claudi

Von veganlebenyoga

Ich bin Mentorin für veganes Leben und Yogalehrerin BDY/EYU mit jeweils über zehn Jahren Übungs-Erfahrung. In Telefonaten oder Videocalls stehe ich dir bezüglich des Veganismus mit Rat, Tat und Herz zur Seite. Yoga-Privatstunden üben wir gemeinsam online. Schick mir gerne eine E-Mail, wenn du VEGAN oder YOGA mehr Platz in deinem LEBEN geben möchtest!

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